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Welche Filter gibt es?

Bei Rußpartikelfiltern haben sich zwei unterschiedliche Systeme durchgesetzt: die offene und die geschlossene Kanalstruktur. Bei geschlossenen Systemen sind oft spezielle Sensoren und eine intelligente Elektronik integriert. Dies deshalb, um den Filter vor Verstopfung zu schützen. Teilweise werden hierfür auch spezielle Additive verwendet.

Das offene Kanalsystem kommt gänzlich ohne Elektronik und chemische Additive aus. Eine spezielle Beschichtung der Filteroberfläche bewirkt dabei, dass die Partikel darauf gesammelt und neutral verbrannt werden. Im Pkw-Bereich werden auschließlich offene Systeme verwendet, die sich durch geringes Eigengewicht, lange Lebensdauer und wartungsfreien Betrieb auszeichnen. Im Lkw-Bereich gibt es auch geschlossene Systeme, die sich durch einen höheren Grad an Partikelverbrennung auszeichnen.

Wie funktioniert ein Partikelfilter?

Das Feinstaub/Abgasgemisch strömt entlang der mit Edelmetall beschichteten Filteroberrfläche des Partikelfilters. Durch den Filter wird der Feinstaub vom Gas geschieden. Gleichzeitig oxidieren die giftigen Stoffe Kohlenmonoxid d.h. der Feinstaub (CO) sowie Kohlenwasserstoffe (HC) mit Hilfe des durch die katalystische Beschichtung gebildeteten Stickstoffdioxids (NO2) zu den ungiftigen Stoffen Kohlenstoffdioxid (CO2), Wasser (H2O) und Stickstoff (N2). Im Filter wird der Ruß also gesammelt und durch eine Sauerstoffanreicherung (Oxidation) verbrannt. Dies geschieht abhängig vom Motortyp und der Filterausführung ab einer Temperatur von circa 230°C bis 330°C.

Chemische Formel:

Kohlenmonoxid (Ruß): 2 CO + O2 = 2 CO2
Kohlenwasserstoffe: 2 C2H6 + 7O2 = 4 CO2 + 6 H2O
Stickstoff: 2 NO + 2CO = N2 + 2 CO2

 

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